Immobilien in den USA

Kann man aus Deutschland in Immobilien in den USA investieren und lohnt sich das überhaupt? Wie funktioniert der Immobilienmarkt in den USA? Wie kann man mit den Steuerschulden andere Geld verdienen?

Diese und viele weitere Fragen werden in einer umfangreichen Artikelserie auf derimmobilienblog.de beantwortet.

Immobilienfachbegriffe auf English

Die Grundlage für das Investieren auf dem amerikanischen Immobilienmarkt bildet die Sprache. Viele haben bereits Englisch in der Schule gelernt und bei den Fachbegriffen der Immobilienbranche leisten wir Hilfestellung.

  • County – Landratsamt
  • Clerk oder Recorder, kümmern sich um die Eintragung im Grundbuchamt
  • Assessor – bestimmt den Wert des Grundstücks und hat die Daten über die Grundstücke
  • Tax Collector – kümmert sich nur um das Eintreiben der grundstücksbezogenen Steuern
  • planing und zoning department – vergleichbar mit dem Bauamt

Auf derimmobilienblog.de findest Du ein umfangreiches real estate dictionary zum kostenfreien Download.

Die wichtigsten Unterschiede zum deutschen Immobilienmarkt

Im Vergleich zum Immobilienmarkt in Deutschland ist der US-Immobilienmarkt von hohen laufenden Kosten für den Immobilienbesitz geprägt. In Deutschland kennen wir die Grunderwerbssteuer, die je nach Bundesland bis zu 6,5 % betragen kann. Im Gegensatz dazu ist der Erwerb eines Grundstücks in den USA bezogen auf die Kaufnebenkosten deutlich günstiger.

Baden-Württemberg 5,0 %
Bayern 3,5 %
Berlin 6,0 %
Brandenburg 6,5 %
Bremen 5,0 %
Hamburg 4,5 %
Hessen 6,0 %
Mecklenburg-Vorpommern 6,0 %
Niedersachsen 5,0 %
Nordrhein-Westfalen 6,5 %
Rheinland-Pfalz 5,0 %
Saarland 6,5 %
Sachsen 3,5 %
Sachsen-Anhalt 5,0 %
Schleswig-Holstein 6,5 %
Thüringen 6,5 %

Daneben kennen wir in Deutschland die Grundsteuer, die dieser Tage reformiert wird. Das Äquivalent zur Grundsteuer wird in den USA Property Tax genannt und ist deutlich höher als hierzulande. Dies hat zur Folge, dass Grundstückseigentümer in den USA die Propety Tax manchmal nicht bezahlen können oder nicht mehr bezahlen wollen. An diesem Punkt setzt eine Investoren Community aus verschiedenen Ländern an und erwirbt genauso diese Grundstücke. In den USA wird der Schutz der Daten anders als hier beurteilt. Daher werden öffentliche Listen über Steuerschuldner geführt. Diese Listen nutzen Investoren zur Akquise und sprechen direkt Steuerschuldner an, die offenbar keine Property Tax mehr bezahlt haben.

An- & Verkauf von US-Immobilien

Man kann sich sehr gut vorstellen, dass beispielsweise Erben manchmal nicht über die nötige Liquidität verfügen um, die hohen, laufenden Property Tax zu bedienen. Hier profitieren professionelle Investoren, die dabei helfen den Immobilienbesitz schnell in bares Geld umzuwandeln. Der Investor entwickelt das Grundstück und verkauft es dann gezielt weiter.

Es gibt zahlreiche Dienstleiter, die Immobilieninvestoren dabei helfen, ihre Vorgehensweise zu professionalisieren. Hierzu findest Du auf der derimmobilienblog.de zahlreiche Empfehlungen und Verweise, beispielsweise für digitale Assistenten, Mailbox-Anbieter, die für Dich Angebote schreiben, nachhacken und einen An- oder Verkauf herbeiführen.

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