Augen auf beim Immobilienkauf

Haben Sie momentan das Interesse eine Immobilie zu erwerben? Sie wissen aber nicht worauf man genau achten sollten und wo potenzielle Fallen im Bereich Immobilien liegen?
Im folgenden Artikel sind einige Fallen im Immobilienbereich aufgelistet:

Altlasten:

Einige Grundstücke sind mit Schadstoffen aus früheren Zeiten belastet. Beim Kauf kann es dazu kommen, dass diese nicht auffallen. Wenn dann nach dem Kauf rauskommt, dass der Boden verseucht ist, wird es sehr schnell teuer. Deshalb sollte man sich vor dem Kauf genau über Altlasten informieren, denn in Deutschland sind kontaminierte Böden flächendeckend erfasst. Am besten kontaktieren Sie einfach die Kommune/ den Landkreis oder das Umweltbundesamt. Denn die Kosten sind enorm, wenn es um das Entsorgen geht. Dies führt regelmäßig zum Streit wer denn dafür aufkommen muss: Der Verkäufer, dem dies zum Beispiel bekannt war und den Käufer nicht informierte, die Kommune oder man selbst. Bei solchen Fragen lohnt es sich einen Fachmann hinzu zu ziehen, wie den Anwalt aus Dachau Klaus Jakob Schmid.

Nebenkosten beim Kauf eines Grundstückes:

Beim Kauf eines Grundstücks können zusätzlich zu dem sowieso schon hohen Kaufpreis viele Nebenkosten kommen, die den Gesamtpreis deutlich in die Höhe treiben.
Einer der wichtigsten Faktoren ist die Grunderwerbssteuer, die auf den Kaufpreis obendrauf kommt. Die Höhe der Steuer hängt vom jeweiligen Bundesland ab. Sie liegt dabei in einer Spanne von 3,5% bis 6,5%.
Besonders attraktive Grundstücke werden oft von einem Makler vermittelt, der auch sein Geld für seine Arbeit möchte. Auch die Notarkosten beim Kauf dürfen nicht unterschätzt werden.
In einigen Fällen können auch noch die sogenannten Erschließungskosten auf Sie zu kommen. Erschließungskosten bedeuten, dass eine Wasser- und Energieanbindung zum Beispiel noch nicht vorhanden ist. Es kann auch sein, dass das Grundstück noch nicht an das öffentliche Straßen- und Wegenetz angebunden ist, sodass diese noch gebaut werden müssen. Wie hoch diese Gebühren am Ende sind, ist in der Satzung Ihrer Kommune festgesetzt.
Um nach dem Erwerb ungewollte und äußerst unschöne Überraschungen bei den Nebenkosten zu vermeiden, sollten Sie sich vor dem Kauf ausführlich über mögliche Nebenkosten für das von Ihnen in Betracht gezogene Grundstück informieren. Denn mögliche Nebenkosten variieren von Grundstück zu Grundstück.

Vollfinanzierung:

Eine Vollfinanzierung ist bei Immobilien oft keine besonders gute Idee. Auch wenn mittlerweile viele Kreditgeber solche Finanzierungen anbieten, sollten man davon Abstand nehmen. Der wohl offensichtlichste Grund ist, dass das Kreditvolumen deutlich ansteigt. So werden die Zinsen auch wesentlich höher und die Gesamtkosten für den Erwerb steigen stark an. Je höher die geliehene Summe ist, desto höher ist auch die monatliche Tilgungssumme, die man jeden Monat aufs Neue an die Bank abtreten muss. So wird eventuell die sichere Tilgung des Kredits gefährdet.
Deshalb sollten Sie vor dem Kauf bereits mindestens 20% des Kaufpreises angespart haben, damit man die Finanzierung mit geringen Kosten und großer Sicherheit abschließen kann.

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