Luxus darf bei der Haussanierung nicht fehlen

Werden Häuser saniert oder renoviert, passiert fast immer derselbe Fehler, wenn die Immobilie zur Fremdvermietung eingesetzt wird. Viele Eigentümer und Unternehmen gehen davon aus, das der normale Standard völlig auseichend ist. Doch die Wünsche und Anforderungen der Mieter haben sich deutlich gewandelt. Zwei Punkte, die bislang immer noch als Luxus angesehen werden, bestimmen den Markt künftig.

Das was in Autos schon normaler Standard ist, fehlt praktisch in den meisten Immobilien. Eine Klimaanlage. Eine Wohnung oder ein Haus ohne Klimaanlage ist für die meisten Mieter praktisch undenkbar. Andere EU-Länder sind da bereits weiter und bei Sanierungen gehören Klimaanlagen automatisch dazu. Die Sommer sind nicht wärmer, aber wesentlich schwüler und für jeden eine deutliche Anstrengung. Natürlich gibt es komischerweise gerade in Deutschland eine große Ablehnung gegenüber Klimaanlagen. Das ist aber unverständlich. Werden die Anlagen fest eingebaut (also keine mobilen Geräte genutzt) und diese regelmäßig gewartet, gibt es gesundheitlich keine Bedenken. Doch selbst die großen Immobilienkonzerne haben dieses immer noch nicht auf ihrer Agenda. In den Staaten wäre ein solches Verhalten vollkommen inakzeptabel.

Smarte Technik in Wohnungen

Hier scheitert es ebenfalls häufig. Zwar wird smarte Gebäudetechnik eingebaut, aber ein direktes Smart Home, mit dem sich das Innere (Licht, Fenster, Heizung, etc.) per App oder mit Sprache steuern lässt, fehlt auch nach einer umfangreichen Sanierung. Dabei boomt gerade dieser Markt besonders.

Dank dem zurückhaltenden Handeln der großen Immobilienkonzerne, die scheinbar noch wie vor einem Jahrzehnt planen und bauen, konnten Google und Amazon den Markt mittlerweile beherrschen. Amazon ist mit seiner Alexa der Marktführer, Google liegt mit Nest abgeschlagen daneben. Die beiden Konzerne haben vor langer Zeit erkannt, dass Eigentümer und Immobilienfirmen häufig nicht mit dem Trend gehen und vieles verschlafen. So konnten sie mit ihren mobilen Geräten zum Smart Home eine Lücke besetzen und der Technik zum Durchbruch verhelfen. Mit Sprache oder einer App, kann nun alles gesteuert werden. Kaffeemaschinen, PC, Fernseher, Eingangstüren, Alarm, Fenster, Heizung und viel mehr. Das Schöne an diesen flexiblen Helfern liegt nicht nur im günstigen Einstiegspreis. Sie sind recht einfach zu installieren und brauchen kaum Platz. Ein Festeinbau ist also nicht notwendig. In einem weiteren Bericht, in dem alles über intelligente Häuser erwähnt wird, zeigt sich der große Nutzen.

Mobil beim Auszug

Wer eine neue Wohnung sucht, kann die mobilen Helfer einfach mitnehmen und in wenigen Minuten neu installieren. Alexa bietet derzeit die meisten Möglichkeiten und Zusätze, um alles im Smart-Home einzufügen. Dennoch gibt es einige Warnungen bei der Nutzung.

Gefahren

Das Smart Home (Alexa und Nest) ist leichter zu hacken, als viele andere Systeme. Zudem haben die Behörden für die Onlinedurchsuchung mittlerweile einen direkten Zugang. Aber zwei andere Probleme sind viel mehr vakant. Im Gegensatz zu festeingebauten Systemen, sind die mobilen besonders abhängig vom Strom und von einer stabilen Internetleitung. Fällt der Strom aus, war es das auch mit dem Smart-Home. Gleiches gilt für die Internetverbindung.

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