Treppenhausreinigung Profi vs Mieter

Für die einen ist es die lästige Pflicht, für die anderen ihr Job. Die Treppenhausreinigung ist somit ein spezielles Thema für sich. Mieter reißen sich nicht gerade darum und nicht jeder von ihnen kommt der Reinigung ordnungsgemäß nach. Wischmopp, Eimer, Schaufel und Besen können ein Lied davon singen, wie der Vermieter auch. Demzufolge ist ein Reinigungsservice eine Überlegung wert. Denn hängt der Haussegen schief, ist guter Rat teuer und nicht nur das. Die Anschaffung der Reinigungsutensilien und ein hoher Wasserverbrauch sind ebenfalls gegeben.

Sollte man die Treppenhausreinigung lieber von einem Profi übernehmen lassen oder die Mieter machen lassen?

Das ist zwar reine Ansichtssache, aber das Treppenhaus kann zum heißen Eisen werden. Der Streit unter den Mietern ist früher oder später vorprogrammiert, gerade wenn Pläne und das Putzen an sich nicht eingehalten werden. Häufig ist einer das schwarze Schaf und ein anderer übernimmt den Reinigungsakt. Auch was die Sauberkeit betrifft, putzt jeder auf seine Art und Weise. Und das nicht immer zur Freude der Allgemeinheit. Die Ecken sind rund und so einiges an Schmutz, Dreck und Staub wird übersehen. Ein Profi geht dabei mit geschultem Auge vor und es stehen andere Gerätschaften und Reinigungsmethoden an. Die Arbeit geht schnell von der Hand und wird tiptop ausgeführt. Ebenfalls entsteht vertragsgerecht ein kontinuierlicher Rhythmus, alleine das sorgt für die gewisse Hygiene und Sauberkeit.
Trotzdem gibt es Vermieter, die die Treppenhausreinigung an die Mieter abgeben und ihnen diese auferlegen. Doch hat der Mieter ein Mitspracherecht, werden die Kosten anteilig über die Betriebskostenabrechnung auf ihn abgewälzt. Daher ist ein Profi für die Treppenhausreinigung nur zu empfehlen und er schont den Rücken und die Nerven.

Kann der Mieter verpflichtet werden?

Im gewissen Sinne ja, denn eine Treppenhausreinigung muss sein. Immerhin stellt es die Visitenkarte eines jeden Hauses dar. Neben der Hausordnung thront der Reinigungsplan, der in zeitlichen Abständen vom jeweiligen Mieter vollzogen werden muss. Der Ärger zwischen den Mietparteien ist somit vorprogrammiert.
Die Hausordnung ist demnach ausschlaggebend, ob der Mieter putzt oder nicht. Und diese ist ein Bestandteil des Mietvertrages, dass der Mieter dazu verpflichtet ist. Zwischen 22.00 und 07.00 Uhr morgens ist „Nachtruhe“ und in dieser Zeit ist eine Reinigung des Treppenhauses zu unterlassen. Auch das ist zu beachten, so kann man nicht putzen, wann man will. Daher ist ein Profi nicht schlecht, denn der geht mit der gewissen Sorgfalt, nach seinen Arbeitszeiten und Vorgaben vor.

Der Umfang einer Treppenhausreinigung

Es hört sich einfach an, ist es aber nicht. Denn nicht nur die Treppen benötigen eine regelmäßige Pflege, auch das Drumherum gehört dazu:

• Spinnweben entfernen
• Treppenhausfenster putzen
• Briefkastenanlagen reinigen
• Handlauf abwischen
• Treppengeländer abwischen
• Treppenhaus mit dem Besen fegen und Nasswischen
• Hauseingangstüre putzen
• Lichtschalter reinigen
• Schmutzfangmatten säubern

So wird die Treppenhausreinigung häufig unterschätzt und daher gehört es nicht zu den Lieblingsaufgaben der Mieter. Dennoch ist diese Aufgabe immer noch Sache des Vermieters, denn er hat für die Instandhaltung und Sauberkeit Sorge zu tragen. Denn die entstandenen Kosten gehen mieteranteilig über und werden auf diese umgelegt.

Die Vor- und Nachteile einer Treppenhausreinigung vom Profi

Die Vorteile

Für den Vermieter:

• Das nachbarschaftliche Verhältnis wird gefördert
• Das Treppenhaus wird „Werterhalten“ und tritt top gepflegt auf
• Fachgerechte Pflege im Rhythmus oder termingerecht
• Professionelle Reinigung durch professionelle Pflegemittel
• Bei gewerblichen Mietern ist eine Treppenhausreinigung ein Muss und macht somit den besten Eindruck

Für die Mieter:

• Keine Urlaubsvertretung für andere Mietparteien
• Kein Schleppen von Wassereimern
• Ein gleichmäßig gepflegtes Treppenhaus von oben bis unten
• Mehr Freizeit und weniger Putzstress
• Der Haussegen hängt nicht mehr schief

Ein Profi arbeitet mit dem gewissen Händchen und das mit hohem Nutzungskomfort.

Nachteile

• Die Kosten der Treppenhausreinigung werden anteilig auf die jeweiligen Mietparteien umgelegt.

Treppenhäuser sind einem hohen Belastungsfaktor ausgesetzt und das zu allen Jahreszeiten. Hinzu kommen hartnäckige Verschmutzungen, Flecken, Salzränder, festgeklebte Kaugummis, das einer besonderen Behandlung bedarf. Demzufolge überwiegen die Vorteile und ein Profi ist somit das A und O.

Wie wird die professionelle Treppenhausreinigung auf die Mieter umgelegt?

Ganz einfach, das geschieht durch die Betriebskostenabrechnung und wird im Vorfeld vertraglich vereinbart. Nach § 2 Nr. 9 BetrKV erscheint die Treppenhausreinigung dann bei jedem Mieter in der Nebenkostenabrechnung. Die umlagefähigen Nebenkosten betreffen die gemeinsam genutzten Gebäudeteile wie Flure, Treppen, Zugänge, Waschküchen, Bodenräume oder Aufzug. Mit dieser Betriebskostenverordnung werden die Säuberung und die Kosten der Gebäudereinigung bezeichnet. Demnach ist eine professionelle Treppenhausreinigung ein gut durchdachtes Konzept. Denn hier stehen nicht die Konflikte im Vordergrund, sondern der Sauberkeitsstandard wird aufrechterhalten. Kompetente Mitarbeiter kennen sich dabei mit allen Bodenarten, wie auch den schonenden Reinigungsmitteln bestens aus. Und Sie arbeiten effizient und effektiv und sind zuverlässig, kompetent und mit einem langen Erfahrungsschatz ausgestattet.

Welche Kosten kommen auf einen zu?

Die Preise sind zwar unterschiedlich, doch in der Regel bewegen sie sich zwischen 5 und 20 €. Das pro Mietpartei, wobei einige Reinigungsfirmen auch Pauschalpreise für ihren Service anbieten. Der Vermieter kann dazu einige Angebote einholen und diese vergleichen und sich ein Bild vom Preisgefüge machen. So kann man sagen, bis zu 4 Etagen kosten im Schnitt 30 bis 35 €. Dies gilt als Anhaltspunkt und kann durch unterschiedliche Anbieter genau eruiert werden. Ein Profi ist daher empfehlenswert, damit die Visitenkarte des Hauses sauber und ordentlich in Erscheinung tritt. Der Vermieter recht dann die Kosten anteilig wie bereits erwähnt auf die Mieter um. Somit wäre das Thema Treppenhausreinigung vom Tisch. Am einfachsten holt man ein Angebot von einer seriösen Firma ein, ein Beispiel ist die Pospischil GmbH aus Düsseldorf.

Die Quintessenz daraus

Die Treppenhausreinigung ist oftmals ein heißes Eisen. Kinder, Hunde, der Kinderwagen und Rolltor machen nun mal Schmutz. Aber auch eine normale Nutzung ist nicht vor Staub und Dreck gefeit. Zudem kommen die unterschiedlichen Jahreszeiten hinzu. Der Winter mit Eis und Schnee und der Herbst mit viel Laub haben es in sich. Das Treppenhaus spricht Bände, da unterschiedliche Verschmutzungen auftreten. Daher ist die Reinigung nicht jedermanns Sache und so muss ein Profi ran. Da die Reinigung laut Hausverordnung auf die Mieter übergeht, kann der Vermieter einen Profi beauftragen, da die Kosten anteilig in die Nebenkostenabrechnung der Mieter übergehen. Das sorgt für ein harmonisches Untereinander und das Treppenhaus wird zum Vorzeigeobjekt.

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